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Wer feiert kann auch wählen!

Großes Rätselraten in Demmin ob der geringen Wahlbeteiligung. Nicht nur da - aber da ganz besonders. Den Kandidaten zur Wahl daran die Schuld zu geben oder die Größe des Landkreises als Argument heranzuführen, greift allerdings zu kurz.

Natürlich kann man auch fragen, ob am Wahlwochenende das “Peenefest“ stattfinden muss. Ähnliches kann uns im nächsten Jahr blühen, wenn die Kommunal- und Europawahlen am 26.Mai stattfinden könnten. Klar kann man feiern! Man könnte dabei ja anstatt nur von Kandidaten Bier ausschenken zu lassen, auch für die Wahlen mit Inhalten werben. Man hätte auch bei der Kunstnacht ein Forum organisieren können, auf dem alle Kandidaten zum Beispiel zu ihren Positionen in Sachen Kunst und Kultur hätten befragt werden können. Hätte, könnte…. Machen, statt klagen!

Nicht von der Hand zu weisen ist die Tatsache, dass sich Demmin an der Randlage des Großkreises befindet, nicht nur geographisch. Die Bedenken der Vorpommern im Landkreis unterzugehen, waren und sind bekannt. Wie hat die Kreispolitik aber auch die Landespolitik darauf reagiert? Es gibt kein Leitbild für die Entwicklung des Demminer Landes - wie es auch kein in sich geschlossenes Leitbild für den Kreis gibt. Hier ist nicht nur der Landrat, der ja eigentlich nur Chef einer Verwaltung ist, gefordert. Hier liegt die Verantwortung bei den Fraktionen im Kreistag und den sie tragenden Parteien. Doch wie sah es hier aus! Die sogenannte Große Kooperation blockierte sich bis zu ihrem Auseinanderbrechen selbst, Vorschläge der Opposition fanden kaum Unterstützung. Auch Versuche, die Kreispolitik den Wählerinnen und Wählern näher zu bringen, sind gescheitert. Bis heute weigert sich eine Mehrheit im Kreistag, die Sitzungen des Gremiums per Live-Stream in die entlegensten Ecken des Kreises zu transportieren. Überlegungen, Kreistagssitzungen an wechselnden Orten im Kreis stattfinden zu lassen, wurden nicht zielführend geprüft. Dabei gäbe es zumindest in den ehemaligen Kreisstädten geeignete Sitzungsorte. Statt nun in Schockstarre zu verfallen und festzustellen „der Kreis ist zu groß“, sind wir alle aufgefordert, uns an die eigene Nase zu fassen. Ein gutes Beispiel lieferte der Kreisschülerrat, der im Vorfeld der Landratswahl die ab 16-jährigen aufgerufen hat, an der Wahl teilzunehmen. Aber warum sollen junge Menschen ins Wahllokal gehen, wenn ihre Eltern „den Hintern nicht hochbekommen“?

Also: runter von der Couch und mitmachen!


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