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Internationaler Frauenkampftag im Wahlkreis

Frauen sind auch heute noch an vielen Stellen unseres Alltags schlechter gestellt als Männer. Sie bekommen durchschnittlich weniger Lohn, steigen später die Karriereleiter hinauf, gehen öfter schlecht bezahlten Jobs nach. Das können wir alle

an vielen Stellen in unserem Alltag beobachten. "In den Schulen arbeiten meist Frauen. Im Schulamt fast nur Männer. Es gibt bedeutend mehr männliche als weibliche Abgeordnete. Hinter Backwarenverkaufstheken hingegen stehen fast nur Frauen." wurde auf der Frauentagsfeier im Wahlkreisbüro in Stavenhagen festgestellt. Auch auf der Frauentagsfeier am Vormittag in Malchin wurde über die noch heute bestehenden Ungerechtigkeiten gesprochen.

Daher bin ich unbedingt dafür, dass der 8. März als Feiertag auch in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt wird, solange unsere Gesellschaft die Ungerechtigkeit gegenüber der Frau nicht abgeschafft hat. Darüber hinaus ist es aber notwendig, gegen Ungerechtigkeiten und Geschlechterdiskriminierung jeden Tag vorzugehen. Jeden Tag müssen wir uns dafür einsetzen, auch versteckte Strukturen der Diskriminierung aufzudecken, anzugehen und abzuschaffen. Das erfordert oft nur, genau hinzuschauen. Manchmal erfordert es auch Mut, alte Zöpfe abzuschneiden. Aber häufig ist es Kampf gegen alte Gewohnheiten, mächtige Männer und fehlenden Veränderungswillen. Daher ist der Frauentag ein Kampftag.