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T.B.J. Hecht

100 Jahre - Ehrung von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht

T.B.J. Hecht
T.B.J. Hecht

Alljährlich wird den Opfern von Gewalt und Faschismus im Kampf für Frieden gedacht; den Lebenden zur Mahnung, den Toten zur Ehre, heißt es auf vielen zu diesem Anlass errichteten Ehren- und Mahnmalen. Anlass ist immer das Datum der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919. In diesem Jahr hielt Tobias Hecht - Vorsitzender ...

der Linken im Landkreis MSE die Gedenkrede auf dem Friedhof in Malchin in der Mecklenburgischen Schweiz.

Auszug aus der Rede:

"Rosa und Karl machen damit vielen Menschen Angst. Sie verfügen über die mächtigste Waffe. Sie verfügen über die Macht, den Heeren der Geknechteten und Unterdrückten mit Worten eine andere als die ihnen vorherbestimmte Zukunft zu zeigen.

Rosa und Karl müssen darum sterben. Sie sterben nicht allein. Mit ihnen sterben viele und nur anfangs sind es die Kommunisten. Es sterben bald unzählbar viele. Sie sterben an allen Orten der Welt. Es sterben so viele Menschen, dass es scheint, es gäbe niemanden mehr, der zurückbliebe, die Toten zu beweinen."

Die Zeit der Barberei war später scheinbar vorbei. Heute jedoch erleben wir, dass Menschen von Nazibanden durch Städte gejagt werden. Wir erleben, wie Faschisten Todeslisten führen und auf gesellschaftlich engagierte Menschen Anschläge verüben

Um an die Folgen von Faschismus, Rassismus, Ausgrenzung, Vertreibung und Verfolgung zu erinnern und eine neue Nazi-Herrschaft zu verhindern helfen, versammeln wir uns jedes Jahr hier in Malchin und an anderen Orten im Land - auch 2020 wieder.

(Tobias)