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Verfahrenseinstellung gegen „Nordische Wut“ weiterhin schleierhaft

Zur heutigen Sitzung des Rechtsausschusses im Landtag M-V erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Nachdem die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (7/3064) im Januar dieses Jahres mitteilte, dass das Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen die Hooligan-Gruppierung ‚Nordische Wut‘ ergebnislos eingestellt wurde, beantragte meine Fraktion eine Unterrichtung in der heutigen Sitzung des Rechtsausschusses. Sowohl die Führung des Verfahrens, als auch die Gründe für dessen Einstellung sind jedoch auch nach den Ausführungen der zuständigen Staatsanwaltschaft für uns weiterhin schleierhaft.

Bereits der Umstand, dass die Behörden lediglich gegen drei Mitglieder ermittelten, obwohl ihnen mindestens 28 namentlich bekannt sind, wirft aus meiner Sicht Fragen auf. Zudem scheinen im Bereich der organisierten Schlägereien ungewöhnliche Verjährungsfristen zu gelten. Wenngleich der Landesregierung bereits im Oktober 2017 Erkenntnisse über strafbare ‚Drittortauseinandersetzungen‘ der Gruppierung vorlagen, sind diese offenbar hinfällig geworden. Um ungeschoren davon zu kommen, reichte es für die drei Mitglieder, dass ihnen nach der Veröffentlichung eines Selbstdarstellervideos im September 2017 keine weiteren Prügeleien nachgewiesen werden konnten.

Die Verfahrenseinstellung gegen ‚Nordische Wut‘ rief auch bei Kennern der Szene Verwunderung hervor. Die 50 bis 80 Mitglieder trafen sich regelmäßig zu Schlägereien mit anderen Gruppierungen. Dass sie dabei als organisierte Struktur agieren, zeigten sie im Video durch die rituelle Aufnahme eines neuen Mitglieds. Einzelne Personen fielen den Behörden zudem durch rechte Straftaten auf. Die ‚Hooligans Elbflorenz‘ wurden aufgrund dieser Merkmale zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte dieses Urteil. Da stellt sich für mich die Frage, was man noch tun muss, um hier als kriminelle Vereinigung eingestuft zu werden.“


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