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Verbot des „Blood & Honour“-Netzwerkes auf „Combat 18“ ausweiten

Zur Forderung der Thüringer Landtagsabgeordneten Katharina König-Preuss, den bewaffneten Arm von ‚Blood & Honour‘ zu verbieten (https://haskala.de/2019/04/03/blood-and-honor-verbot-auf-combat-18-ausweiten/), erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Die Forderung meiner Kollegin Katharina König-Preuss, das ‚Blood & Honour‘-Verbot aus dem Jahr 2000 auch auf seinen militanten Arm ‚Combat 18‘ auszuweiten, kann ich nur unterstützen - nicht zuletzt, weil dieses rechtsterroristische Netzwerk seine Fäden bis nach Mecklenburg-Vorpommern spinnt.

Erst im Juli vergangenen Jahres legte das antifaschistische Kollektiv ‚EXIF‘ eine umfassende Recherche vor, wonach sich der deutsche Ableger von ‚Combat 18‘ seit einigen Jahren reaktiviert habe. Mindestens zwei Mitglieder der ‚Kampftruppe Adolf  Hitler‘ sollen nach ihren Erkenntnissen unbehelligt im Nordosten leben. Mehrere Kleine Anfragen, die ich an die Landesregierung stellte, blieben hingegen unbeantwortet. Diese Geheimhaltungsmentalität ist nicht nachvollziehbar, denn die Gefahr des Rechtsterrorismus ist real und darf gerade deshalb nicht der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

‚Combat 18‘ gilt als bewaffnete Teilgliederung des internationalen ‚Blood & Honour‘-Netzwerkes. Tödliche Gewalt wird in diesem Kreis nicht nur propagiert, sondern auch trainiert und praktiziert. So verübte beispielweise ein ‚Combat 18‘-Anhänger 1999 in London eine Serie von Nagelbombenanschlägen - hunderte Menschen wurden zum Teil lebensbedrohlich verletzt. In Deutschland agierte wiederum der ‚Nationalsozialistische Untergrund‘ (NSU) nach dem Vorbild von ‚Combat 18‘. Zehn Menschen wurden durch den NSU ermordet und Dutzende durch drei verübte Bombenattentate zum Teil schwer verletzt.

Auch knapp 20 Jahre nach dem bundesweiten Verbot von ‚Blood & Honour‘ ist es nicht nachvollziehbar, warum ‚Combat 18‘ - wie durch Wunderhand - von dieser Maßnahme verschont blieb. Erst kürzlich wurden mutmaßliche ‚Combat 18‘- Mitglieder verurteilt, nachdem sie nach einem Schießtraining in Tschechien illegal Munition nach Deutschland einführten. Die Vorbereitungen auf einen ‚Rassenkrieg‘, wie er in diesen Kreisen herbeigesehnt wird, laufen offenbar auf Hochtouren.“


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