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Unterschiedliche Lebensweisen müssen selbstverständlich sein

Zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Die Vielfalt in unserer Gesellschaft, die unterschiedlichen Lebensweisen müssen in einer aufgeklärten Gesellschaft selbstverständlich sein. Auch im Jahr 2020 ist das Ziel einer toleranten Gesellschaft aber immer noch nicht erreicht. Vorbehalte, Ablehnung und Übergriffe bestehen weiter fort. Schwule, Lesben, Menschen mit Transidentitäten erfahren in ihrem Alltag immer wieder verdeckte oder ganz offene Anfeindungen. Trauriger Rekord: Die Zahl der homophoben Übergriffe hat seit 2019 gegenüber den Vorjahren deutschlandweit wieder deutlich um ein Drittel zugenommen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer.

Politik und die ganze Gesellschaft müssen sich dieser alarmierenden Entwicklung entschieden entgegenstellen. Neben Antidiskriminierungsgesetzen und einer wirkungsvollen Aufklärungsarbeit ist ein abgestimmtes Verhalten aller gesellschaftlich Verantwortlichen in den Kommunen, auf Landes- und Bundesebene enorm wichtig. Prävention muss gestärkt werden, Straftaten und Übergriffe sind konsequent zu verfolgen und zu ahnden.

Der ‚Landesaktionsplans für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern‘, der im Jahr 2015 aufgelegt wurde, ist im Grunde ein gutes Instrument. Er bleibt jedoch Makulatur, wenn er nicht endlich ausreichend finanziell untersetzt wird, wie es meine Fraktionen seit Jahren fordert.“