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Sascha Ott zeigt sich betroffen. Das aber reicht nicht!

Zur aktuellen öffentlichen Debatte über die Äußerung des stellvertretenen CDU-Landesvorsitzenden Sascha Ott erklärte der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Humorvolle Menschen sollen ja intelligent sein. Das aber, was der erzkonservative Sascha Ott, im Nebenerwerb Staatsanwalt, zum Dritten Geschlecht äußerte, war weder humorvoll noch intelligent.

In einer Gesellschaft, in der auch intersexuelle Menschen nicht nur belächelt sondern diskriminiert werden und nicht selten unter sexualisierter Gewalt leiden müssen, sind solche Äußerungen wie die von Ott vollkommen unakzeptabel. Ott zeigt sich nun ob der Kritik an seinen Äußerungen betroffen. Was aber sagen die Ministerpräsidentin oder die Justizministerin zu solchen Äußerungen? Sind sie auch nur ‚betroffen‘? Bei Ott handelt es sich schließlich nicht nur um einen Besucher von Stammtischen, sondern um einen Staatsanwalt in leitender Funktion.“