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Brauchen männliche Opfer keinen Schutz?

Zur Ablehnung des Antrages „Hilfesystem stärken – zielgruppenspezifische Angebote für Männer als Betroffene von häuslicher und sexueller Gewalt ausbauen“ erklärt der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Jährlich werden fast 350 Männer als Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt in den Einrichtungen des Hilfesystems im Land erfasst.  Die Koalitionsfraktionen sehen dennoch keine Notwendigkeit, die Beratungs- und Schutzangebote für Männer zu verstärken. Es gibt auch weiterhin keine Schutzeinrichtungen, in denen gewaltbetroffene Männer von einigen Tagen bis zu einigen Monaten unterkommen können, um der Gewalt zu entfliehen.

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass Männer deutlich häufiger von Gewalt im familiären bzw. partnerschaftlichen Umfeld betroffen sind, als die offiziellen Zahlen ausweisen. Allein in der ersten Januarhälfte 2019 sind zwei Fälle mit schwerwiegenden Verletzungen in den Opferambulanzen vorstellig geworden.

Betroffene Männer suchen sich aus vielerlei Gründen keine Hilfe. Sie sind einem tradierten Rollenverständnis verhaftet, haben Angst oder schämen sich. Gewalt gegen Männer wird gesellschaftlich noch stärker tabuisiert als Gewalt gegen Frauen. Nicht zuletzt fehlen konkrete niederschwellige Angebote.  Das ist ein unhaltbarer Zustand. Auch Männer und Jungen brauchen Hilfe und Schutz.“


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