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Beim Entsetzen darf es nicht bleiben

Zu den Vorfällen in Schönberg – Unbekannt schmierten mehrfach Hakenkreuze auf den Boden, an die Stelle eines tragischen Unfalls eines neujährigen syrischen Jungen – erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Die Linksfraktion teilt das von Ministerpräsidentin Schwesig geäußerte Entsetzen zu den Vorfällen in Schönberg, wo offenbar Rechtsextremisten den schrecklichen Tod eines syrischen Flüchtlingskindes für die Verbreitung ihres Ungeistes nutzen.

Die Linksfraktion unterstützt die Erwartungshaltung des Innenministers Caffier nach rascher Aufklärung dieser Tat. Wir hoffen, dass die Zivilgesellschaft zu solchen Aktionen nicht schweigt. Daher ist es aber auch notwendig, dass es nicht nur beim Entsetzen der Ministerpräsidentin bleibt. Denn solange Abschiebungen von Flüchtlingen, darunter auch Kinder, in Kriegsgebiete wo ihnen Gewalt und in schlimmsten Fällen der Tod droht, zur Normalität im politischen Alltag gehören, hilft das Entsetzen im Einzelfall, wenn auch aus tiefsten Herzen ehrlich gemeint wenig, um in der Gesellschaft eine offene und solidarische Haltung gegenüber Flüchtlingen zu erzeugen.“


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