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Der
Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter
Ritter, erklärt:
Kommission zur Reform des Rüstungshaushaltes notwendig
In
der Kommune, im Land oder im Bund, überall wo man hinschaut:
Haushaltslöcher in kaum beherrschbarem Ausmaß. Fast täglich
werden Kommissionen gebildet um Lösungsvorschläge zu
entwickeln. „Hartz“ soll den Arbeitsmarkt reformieren und
greift zunächst den Arbeitslosen kräftig in die Tasche. „Rürup“
soll die Renten reformieren und meint, man solle sich darauf
einstellen, länger zu arbeiten- wo länger gearbeitet werden
soll, wird allerdings nicht gesagt.
Warum ist
eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, eine Kommission
zur Reform des Rüstungshaushaltes zu bilden? Hier findet man
Millionen die anstelle von Kampfjets und Transportflugzeugen
in Infrastruktur, Bildung und Arbeitsmarkt investiert werden könnten.
Verteidigungsminister Struck lässt nur wissen, dass
Deutschland angesichts seiner Finanznot in der internationalen
Militärpolitik keine großen Sprünge machen kann. Als ob die
Bundeswehr nicht schon jetzt das zweit größte
Truppenkontingent hinter den USA im Ausland stellen würde.
Den leeren Kassen auf allen Ebenen hilft das alles nicht, und
friedlicher ist die Welt durch Militäreinsätze auch nicht
geworden. Denn wo Geld von Militäreinsätzen aufgefressen
wird, steht es für die Lösung der Probleme, die zu Krieg und
Terror führen eben nicht zur Verfügung.
Schwerin,
15.11.2002
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