PETER RITTER    

Der Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt: 

Struck soll sich weitere Peinlichkeiten ersparen 

 

"Egal ob es 1700 Einsätze oder 8500 Anflüge sind, egal ob in der Mittagspause oder den Brandenburger Sommerferien nicht geflogen werden soll, egal ob der ´sofortige Vollzug´ vergessen oder bewusst weggelassen wurde: Verteidigungsminister Struck sollte sich und uns täglich neue Informationen und Peinlichkeiten im Zusammenhang mit dem Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner-Heide ersparen und seine Unterschrift zurückziehen.  

Der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Fregattenkapitän Kümpel meint ´...die Luftwaffenverbände müssen sich auf mögliche Einsatzszenarien vorbereiten und Fähigkeiten trainieren, die auch sehr kurzfristig abzurufen sind...´ (siehe Neues Deutschland vom 25.07.03). Welche Einsatzszenarien sollen es denn sein? Übungen zur Landesverteidigung wohl kaum!  

Die PDS Mecklenburg-Vorpommern stellt darum erneut fest: Wir wollen keinen Krieg und keine Plätze wo man Krieg übt! Wir erwarten von unserer Landesregierung, dass sie umgehend prüft, wie die für nächste Woche angekündigte Einreichung einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin effektiv und die vom BUND-Landesverband angekündigte Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel unterstützt werden können." so der PDS-Landesvorsitzende Peter Ritter. "Mitglieder und Sympathisanten der PDS in der Mecklenburgischen Seenplatte sind aufgerufen, die Proteste vor Ort aktiv zu unterstützen. Auch über gemeinsame Aktionen mit der brandenburgischen PDS wird in den nächsten Tagen beraten", so Ritter abschließend. 

 

Schwerin, 25.07.2003   

  

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