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Der
Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter
Ritter, spricht sich erneut gegen Bombodrom aus und ruft zu
Ostermärschen auf:
Wir
wollen keinen Krieg und keine Plätze, wo man Krieg übt!
Die
PDS Mecklenburg-Vorpommern lehnt die Pläne zur Wiedernutzung
des Luft-Boden-Schießplatzes in der Kyritz-Ruppiner Heide mit
aller Entschiedenheit ab.
Durch
die angekündigte Nutzung der Flugplätze in Rostock-Laage und
Neubrandenburg-Trollenhagen wären weitere Teile
Mecklenburg-Vorpommerns betroffen. Vieles, was Bürgerinnen
und Bürger in diesen Regionen in den letzten Jahren mit viel
Mühe und Elan aufgebaut haben, würde in Frage gestellt.
Wir
erwarten:
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von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, dass sie den
Beschluss des Landtages vom 10.04. mit aller Konsequenz
umsetzt.
-
von General a.D. Schönbohm, dass er im Interesse seines
Landes die Bombodrom-Pläne deutlich ablehnt.
-
von Verteidigungsminister Struck, dass er bei seiner 1992
formulierten ablehnenden
Haltung
bleibt, und die Pläne für das Bombodrom nicht unterzeichnet.
Ich
rufe alle Friedensfreunde dazu auf, sich an den Ostermärschen
der Friedensbewegung zu beteiligen!
Beteiligen
Sie sich am Ostermarsch gegen das Bombodrom am Ostersonntag,
20. April 2003, ab 14 Uhr in Fretzdorf.
Zeigen
Sie deutlich sichtbar, dass verbrecherische Großmachtträume
oder permanentes Aufrüsten, das Gewähren von Überflugrechten
oder die Schaffung von militärischen Spielplätzen, wie etwa
ein Bombodrom, das allererste Menschenrecht bedroht: Das Recht
auf Leben.
Schwerin,
17. April 2003
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