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Zu
der Entscheidung des NOK erklären die Landesvorsitzende der
PDS Sachsen, Dr. Cornelia Ernst und der Landesvorsitzende der
PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter:
PDS
Sachsen und PDS Mecklenburg-Vorpommern begrüßen Olympia /
Nachhaltigkeit und soziale Komponente beachten
„Die
Entscheidung des NOK, Leipzig und Rostock den Zuschlag bei
ihren Bewerbungen als Austragungsorte für die Olympischen
Sommerspiele bzw. Olympischen Segelwettbewerbe 2012 zu geben,
begrüßen wir. In erster Linie ist das ein positives Signal
an den Osten, ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger. Dass
sich zwei ostdeutsche Städte durchsetzen konnten, war nicht
zu erwarten.
Nicht
vergessen werden darf aber, dass natürlich auch Anforderungen
gestellt werden. Immense Anstrengungen sind nötig. An der
Konzeption muss weitergefeilt werden, für die internationale
Bewerbung muss mehr als eine Präsentation angeboten werden.
Und: Bei allem Lokalpatriotismus sollte man sich vor übermäßiger
Euphorie hüten und besonders darauf achten, dass andere
Themen dadurch nicht an den Rand rutschen. Die eine oder
andere Investition wird wohl jetzt verschoben werden.
„Weg
vom Gigantismus“ sehen wir als richtige Richtung. Leipzig
hatte beispielsweise schon bei der nationalen Bewerbung die
geringsten Etats. Finanzierbar, überschaubar, atmosphärisch:
so sollten die Spiele
sein. Besonderes Augenmerk kommt daher auch dem
Nachhaltigkeitsaspekt zu, was geschieht mit den Spielstätten
nach der Nutzung?
Für
uns ist sicher: Spitzensport beruht auf Breitensport.
Dementsprechend ist dieser zu fördern und unterstützen.
Beide
Landesparteien haben vor, den gesamten Prozess kritisch zu
begleiten. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die
soziale Komponente und Nachhaltigkeit. Entsprechende
Initiativen werden wir in den Landtagen einbringen.“
Schwerin,
14. April 2003
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