PETER RITTER    

Zum Kurzbesuch des Bundeskanzlers am heutigen Tag in Rostock stellt Landesvorsitzender Peter Ritter fest: 

Ein Spatenstich für’s Image ist zu wenig

 

Kaum einer hat es bemerkt: Eine Sommertour des Kanzlers durch Neufünfland hat es in diesem Jahr nicht gegeben. Haben ja auch keine Wahlen stattgefunden. 

Heute nun kommt Bundeskanzler Schröder nach Mecklenburg-Vorpommern. Auf einen Spatenstich. Jeder Spatenstich, der neue Arbeitsplätze im Land bringt, ist willkommen. 

Aber der Kanzler setzt den Spaten noch an anderer Stelle an: Der Sozialstaat soll nach den Bauplänen der „AGENDA 2010“ umgebaut werden. Dieses Vorhaben jedoch geht zu Lasten der sozial Schwachen, auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Daher muss auch Zeit sein, dass die Herren Ringstorff und Backhaus, wie mehrfach angekündigt, heute deutlich machen, dass die Reformen der Bundesregierung auch in M-V zu nicht mehr Beschäftigung oder ausreichend Geld in den kommunalen Kassen und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. 

Umsteuern, so lange Gelegenheit dazu ist! Ein Spatenstich und alles ist gut? Eine „heile Welt“ für Stunden wird unserem Land nicht helfen.   

Schwerin, 16. September 03

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