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CDU-Antrag aus
der flüchtlingspolitischen Steinzeit
Zum CDU-Antrag „Wiedereinführung
der uneingeschränkten Residenzpflicht und des
Sachkostenprinzips für Asylbewerber in
Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt der innenpolitische
Sprecher der PDS-Landtagsfraktion, Peter Ritter:
„Mit
ihrem Antrag auf der nächsten Landtagssitzung versucht die
CDU Erleichterungen für Asylbewerber rückgängig zu machen.
Sie will die Lockerung der Residenzpflicht und die
Bargeldauszahlung wieder abschaffen. Damit belegen die
Christdemokraten erneut, dass sie mit ihrer Asylpolitik in der
Steinzeit stehen geblieben sind. Mit Hinweisen auf ‚nur
wirklich politisch Verfolgte‘, ‚nicht asylberechtigte
Personen‘ und die Möglichkeit ‚Bargeld einkassieren‘ zu
können, wird wieder einmal das Stammtisch-Klischee vom
‚schmarotzenden Asylbetrüger‘ bedient.
Manchmal
wäre es wirklich besser, es gäbe eine Residenzpflicht für
CDU-Anträge, dann dürften diese die Büros der Abgeordnete
wenigstens nicht verlassen.“
04.09.2003
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