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Zum
Bundesparteitag der SPD erklärt der Landesvorsitzende der PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter:
Leider
kein Grund zur Entwarnung
Die
oft angekündigten und noch viel mehr gepriesenen Initiativen
der Ost-SPD sind offenbar in den Weiten des Westens verloren
gegangen. Die Beschlüsse des SPD-Bundesparteitages bestätigten
die Linie des Kanzlers und widerspiegeln nicht die besondere
Situation im Osten. Für die PDS in Mecklenburg-Vorpommern
gibt es somit in der Auseinandersetzung mit der Agenda 2010
keinen Grund im Protest nachzulassen.
Die
PDS Mecklenburg-Vorpommern wird in vielen Städten des Landes
an Infoständen und auf Veranstaltungen weiterhin
Unterschriften für ihre Petition „Reformen
des Arbeitsmarktes dürfen nicht zu Lasten der sozial
Benachteiligten erfolgen und weitere Armut in Deutschland
hervorrufen!“ an den Deutschen Bundestag sammeln.
Darin
fordert die PDS u.a.:
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NEIN zur Kürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes ab
2006 auf 12 und bei den über 55-Jährigen auf 18 Monate!
•
NEIN zu einem existenzbedrohenden Arbeitslosengeld II von 345
€ im Westen und 331 € im Osten!
•
NEIN zu einem verschärften Zumutbarkeitsprinzip in der
Arbeitsvermittlung!
•
NEIN zur beabsichtigten Lockerung des Kündigungsschutzes!
Schwerin,
19. November 2003
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