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PDS
Mecklenburg-Vorpommern erwartet vom Bundesparteitag klare
Entscheidungen
Die
Delegierten aus dem PDS-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
erwarten vom Bundesparteitag am kommenden Wochenende in
Chemnitz klare Entscheidungen für das neue Programm ihrer
Partei.
"Auf
der Beratung des Landesvorstandes mit den Delegierten haben
wir uns klar dafür ausgesprochen, dass Programm in Chemnitz
zu verabschieden und in Kraft zu setzen. Die PDS geht im nächsten
Jahr in viele entscheidende Wahlkämpfe, auch dafür bedarf es
einer klaren Grundlage. Der Programmentwurf ist eine Einladung
zum Mittun an breite Schichten der Bevölkerung. Er ist ein
Angebot für den realen Alltag und ebenso für eine
realistische sozialistische Vision. Die PDS macht mit diesem
Programm deutlich, dass sie im Unterschied zu allen anderen
Bundestagsparteien als sozialistische Partei auf mehr
Gerechtigkeit als das Maß von Reformen setzt. Schließlich
macht die PDS deutlich, dass sie konsequente Antikriegspartei
ist und bleibt, " so der PDS-Landesvorsitzende Peter
Ritter.
Erklärung
der gemeinsamen Beratung des Landesvorstandes mit den
Bundesparteitagsdelegierten des Landesverbandes
Mecklenburg-Vorpommern:
Wir
sprechen uns dafür aus, auf der Tagung des Parteitages am
25./26.10. in Chemnitz das neue Programm der PDS abschließend
zu beraten und zu beschließen und bringen deshalb einen
eigenen, wie folgt lautenden Antrag an den Bundesparteitag
ein.
In
einer mehr als fünfjährigen Debatte hat sich die
Bundespartei mit den Aussagen für ein neues Programm beschäftigen
können. Jedes Mitglied, jeder Sympathisant war gefordert,
sich in die Diskussion und Meinungsbildung zum Programmentwurf
einzubringen.
Tausende
Meinungen und Hinweise haben Eingang in den Programmentwurf
gefunden.
Vor
der Bundes-PDS stehen eine Reihe von Aufgaben, für die klare
programmatische Positionen notwendig sind.
Vor
allem geht es bei den kommenden Europa-, Landtags- und
Kommunalwahlen darum, den Nachweis anzutreten, dass die PDS
verloren gegangenes Vertrauen von Wählerinnen und Wähler in
PDS-Politik und PDS-Politikerinnen und Politiker zurück
gewinnen kann.
Maßstab
für dieses Ziel ist, wie es gelingt, erneut in das Europäische
Parlament einzuziehen.
In
den Auseinandersetzungen mit den politischen Konkurrenten muss
das Profil der PDS als moderne, sozialistische Partei deutlich
erkennbar sein. Dafür ist der vorliegende Entwurf des
Programms der PDS eine klare Richtungsentscheidung.
Eine
in mehreren Anträgen an den Parteitag geforderte Urabstimmung
über das neue Programm führt zu einer weiteren Selbstbeschäftigung
der PDS, zur Bindung von Zeit und Kraft der Mitgliedschaft und
ihrer Strukturen.
Dieses
Potential jedoch muss ab sofort für einen offensiven und öffentlichen
Wahlkampf auf allen Ebenen genutzt werden, um auf Grundlage
eines beschlossenen Programms die Partei in Fahrt zu bringen
und alles zu tun, den Wahlerfolg für die PDS sichern zu
helfen.
Deshalb
brauchen wir die Entscheidung zum Parteiprogramm jetzt!
Schwerin,
21.10.2003
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