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Erdgassteuererhöhung
ist unökologisch
Der Landesvorsitzende der PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, hat sich gegen eine Erhöhung
der Steuer für Erdgas und Flüssiggas ausgesprochen.
„In den neuen Bundesländern
ist der Anteil des Erdgases sowohl im privaten als auch in der
Wirtschaft kontinuierlich gesteigert worden. Bereits getätigte
Investitionen der Verbraucher in Anlagen zur Verwendung von
umweltfreundlichem Erdgas werden in Frage gestellt und zukünftige
Investitionen in diesen Energieträger werden unnötig
erschwert. Die geplanten Steuererhöhungen sind auch aus
klimapolitischen Erwägungen verfehlt.“
Weiterhin erklärte Peter
Ritter, dass „mit der Verteuerung der Erdgasnutzung
Modernisierungsbestrebungen in den neuen Bundesländern
konterkariert werden. Die Umstellung der Wärmeversorgung der
Haushalte in den neuen Bundesländern ist in den letzten zwölf
Jahren intensiv vorangetrieben worden. Mit diesen Steuererhöhungen
wird der weitere wirtschaftliche Aufschwung in den neuen Ländern
gebremst.“
Ritter schließt sich somit dem
Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Wolfgang
Methling (PDS), an, der bereits Anfang Dezember den
Bundesumweltminister Trittin auf die Gefahren einer
Erdgassteuererhöhung hinwies.
Schwerin, 27. Dezember 2002
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