PETER RITTER    

In vier Jahren und 100 Tagen Opposition nichts als heiße Luft 

„Das einzig Deutliche an den heutigen Auslassungen von Eckhardt Rehberg ist der offensichtlich drängende Wunsch der CDU, über eine Koalition mit der SPD wieder ans Regierungsruder zu gelangen“, erklärte der PDS-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende seiner Partei, Peter Ritter, am Dienstag. „Dies ist ein neuerliches, aber hoffnungsloses Unterfangen der Anbiederung.“

Die CDU hat in vier Jahren und 100 Tagen Opposition nicht eine einzige brauchbare Alternative vorgelegt. Der Griff in die Mottenkiste – wie der gebetsmühlenartige Ruf nach dem Transrapid – hilft wenig, die Probleme des Landes zu lösen.“

Peter Ritter weist aufs Schärfste den Vorwurf des CDU-Chefs zurück, die PDS versuche die Gefahr eines möglichen Krieges zu nutzen, ihr Überleben zu sichern. „In der Frage Krieg oder Frieden geht es nicht um parteipolitische Interessen, vielmehr sollten sich alle Kräfte – auch die CDU – im Interesse aller Menschen um friedliche Lösungen bemühen. 

Schwerin, 11. Februar 2003  

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