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Zur angekündigten Fortführung
der Bundeswehr-Reform erklärt der friedenspolitische Sprecher
der PDS-Landtagsfraktion, Peter Ritter:
Bundeswehrstruktur-Reform
erfordert rechtzeitiges Handeln
"Ob
Deutschland, wie Verteidigungsminister Struck meint, auch am
Hindukusch verteidigt wird, darf stark bezweifelt werden. Kein
Zweifel besteht jedoch länger an der Umstrukturierung der
Bundeswehr hin zur flexiblen Eingreiftruppe. Bereits bei der
Reform vor zwei Jahren hat die PDS auf diesen Prozess
aufmerksam gemacht und ein eigenes, auf Landesverteidigung
orientiertes Bundeswehrkonzept vorgelegt.
Die jetzt von
Struck angekündigte Fortführung der Reform wird erneut nicht
ohne Standortschließungen auskommen. Nach den Erfahrungen von
2001 wäre die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gut
beraten, den Beteuerungen Strucks nicht zu vertrauen, wonach
sich im Land nichts ändern werde. Rechtzeitiges Abfordern
entsprechender Informationen aus dem Verteidigungsministerium
ist also notwendig, um mit betroffenen Kommunen Vorsorge
treffen zu können. Zudem bietet sich eine gute Gelegenheit,
den Bund erneut daran zu erinnern, dass Hilfe für die von
Konversion betroffenen Kommunen im Land bislang ausgeblieben
ist."
26.02.2003
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