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Verbesserung der
Rahmenbedingungen für Konversion in Deutschland
Der innenpolitische
Sprecher der PDS-Landtagsfraktion, Peter Ritter, unterstützt die
gemeinsame „Erklärung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für
Konversion in Deutschland“, die Vertreter aus Politik und
Wirtschaft auf dem Konversions- und Wirtschaftstag Stavenhagen
diese Woche abgegeben haben.
„Die Konversionspartner
auf Bundes- und Landesebene sind aufgerufen, die
Rahmenbedingungen für Konversion weiter zu verbessern, denn die
größten Lasten tragen Kommunen in ohnehin strukturschwachen
Regionen“, sagte er am Freitag. Konversion im ländlichen Raum
sei nur möglich, wenn die betroffenen Kommunen ihre Aufgaben,
wie Bauleitplanung und öffentliche Erschließung, fachlich und
finanziell leisten können. „Konversionsmaßnahmen brauchen
deshalb höchste und vor allem nachhaltige Förderung durch die
EU, den Bund und die Länder“, erklärte Ritter. So müssten
Sonderregelungen geschaffen werden, wie beispielsweise
gestaffelte, an Investitions- und Struktureffekte gekoppelte
Preisnachlässe und Ersatzfinanzierungen für die erforderlichen
kommunalen Eigenmittel.
Um die anstehende
Nachnutzung und Verwertung von Militärliegenschaften zu
entbürokratisieren und zu beschleunigen, müssen darüber hinaus
die Verwaltungsvorschriften zum Konversionsverfahren auf den
Prüfstand. „Hier sind insbesondere die Ressorts Verteidigung und
Vermögensverwaltung gefragt, ein Verfahren festzulegen, das die
Begleitmaßnahmen und die Verteilung von Pflichten und Lasten für
Konversion verbindlich regelt“, sagte Ritter.
26.11.2004 |
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