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Potsdamer Bundesparteitag mit
Weichenstellungen
„Der 9. Bundesparteitag vom vergangenen
Wochenende in Potsdam hat auch für die Landespartei wichtige
Weichenstellungen für die künftige Arbeit vorgenommen“, stellt
Landesvorsitzender Peter Ritter fest.
So werde die PDS auch weiterhin mit ihrer
„Agenda sozial“ am Protest gegen die Agenda 2010 der
Bundesregierung als auch an dem neoliberalen Kurs der anderen
Oppositionsparteien im Bundestag, die diesen Namen in der
politischen Praxis ad absurdum führten, festhalten.
„In der ausführlichen Debatte zu
strategischen Fragen der Parteientwicklung fand die Arbeit der
PDS Mecklenburg-Vorpommern in der Koalitionsregierung auf dem
Parteitag Anerkennung und Unterstützung. Mit dem deutlich
formulierten Ziel, im Jahr 2006 als PDS wieder in den Deutschen
Bundestag einzuziehen, sind auch die Sozialisten aus dem
Nordosten gefordert, einen eigenständigen Beitrag für das
Erreichen dieses Zieles zu leisten.“
Bekräftigt hat der Parteitag die
Notwendigkeit der Verstärkung der politischen Auseinandersetzung
mit rassistischen und rechtsextremen Tendenzen und Formen. „Der
Landesvorstand der PDS und das kommunalpolitische forum e.V.
werden dazu am 6. November im Neubrandenburger Rathaus gemeinsam
mit Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie mit
Mandatsträgern der PDS beraten, wie dem mit demokratischen
Mitteln, außerparlamentarisch wie parlamentarisch,
entgegengewirkt werden kann.
Künftig wird der Landesverband M-V durch
drei seiner Mitglieder im Parteivorstand der PDS vertreten sein.
Wiedergewählt wurden Prof. Dr. Wolfgang Methling (stellv.
Parteivorsitzender) und Torsten Koplin. Neu gewählt wurde Antje
Brose, Studentin, Rostock.
Schwerin, 01. November 2004 |