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Zur gestrigen Einigung
im Vermittlungsausschuss erklärt der PDS-Landesvorsitzende
Peter Ritter:
Der Osten wurde über
den Abgrund gestoßen
Der Landesvorsitzende
der PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, kritisiert die
Einigung zwischen Regierung und CDU/CSU im Vermittlungsausschuss
zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe scharf.
„Der Osten steht nicht mehr auf der Kippe, er wurde gestern
Abend über den Abgrund gestoßen.
Die Einigung im
Vermittlungsausschuss trifft die neuen Länder mit ihrem unverhältnismäßig
hohen Anteil an Arbeitslosenhilfeempfängern viel härter als
die alten Länder. Allein der Kaufkraftverlust ist dramatisch,
ganz zu schweigen von der Erhöhung des Armutsrisikos für
Hunderttausende von Menschen. Arbeitslose werden mit dem
Arbeitslosengeldes II doppelt bestraft“, sagte Peter Ritter
heute in Schwerin.
„Es kann nicht sein,
dass die Politik von SPD und Grünen letztlich nur noch von
Einsparungen für den Bundeshaushalt bestimmt wird. Auch wenn
Kommunen mehr Geld erhalten sollen, ändert es nichts an der
Schieflage. Diejenigen, die am meisten auf Hilfe angewiesen
sind, bleiben bei den politischen Zahlenspielereien von Rot/ Grün
und CDU/ CSU auf der Strecke.“
„Die PDS in
Mecklenburg-Vorpommern hält an ihrem Standpunkt fest: Von 331
Euro kann man nicht leben! Wir werden weiterhin die Proteste
gegen die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe
unterstützen und lehnen die bewusste und gezielte Verarmung des
Ostens ab,“ so Peter Ritter abschließend.
Weitere Informationen zu
diesem Thema finden Sie im Internet unter www.pdsmv.de.
Schwerin, 01. Juli 2004
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