PETER RITTER    
Guttenberg tritt ab, falsche und leidvolle Militärpolitik bleibt

Zum Rücktritt von Verteidigungsminister zu Guttenberg erklärt der friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Mit dem Rücktritt zu Guttenbergs als Bundesminister für Verteidigung wird sich an der verfehlten und leidvollen Militärpolitik der Bundesrepublik Deutschland nichts ändern. Die Koalition im Bund wird am Afghanistan-Mandat festhalten und dabei weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung und den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr billigend in Kauf nehmen.

Dass zu Guttenberg in seiner Rücktrittsrede beklagt, dass er und nicht die gefallenen Soldaten im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, gibt dem Ganzen einen besonders faden Beigeschmack. Verantwortung dafür trägt auch die Kanzlerin, die wissen ließ, sie habe schließlich keinen wissenschaftlichen Assistenten, sondern einen Minister eingestellt. Zum Krieg führen war dieser offenbar ausreichend qualifiziert! Der Rücktritt wegen seiner Doktorarbeit und nicht wegen einer falschen und leidvollen Militärpolitik ist das eigentlich Fatale. Respekt für diesen Rücktritt kann meine Fraktion deshalb nicht aufbringen.“

 



Schwerin, 01.03.2011

STARTSEITE
 
 
 
externer Link DIE-LINKE.DE
externer Link DIE-LINKE-MV.DE
externer Link LINKSFRAKTION.DE
externer Link DIELINKE-LANDTAG-MV.DE
 
SEITENANFANG