Es ist höchste Zeit für ein
neues NPD-Verbotsverfahren!
Der innenpolitische Sprecher der
Linksfraktion, Peter Ritter, unterstützt
die Forderung der Präsidentin des Zentralrates der
Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, nach einem neuen
Anlauf für ein NPD-Verbotsverfahren.
„Die Zeit für ein NPD-Verbot
ist reif“, erklärte er am Mittwoch in Schwerin. Wer
den Nationalsozialismus verherrliche, wer offen
Volksverhetzung betreibe und für Rassismus und Gewalt
eintrete, der habe seinen Platz im Spektrum der
Parteien verwirkt. „Erklärte Feinde der
Demokratie dürften nicht länger durch Steuergelder
mit finanziert werden“, so Ritter.
Für ein gerichtsfestes
Verbotsverfahren sei es erforderlich, endlich die V-Leute
aus den Strukturen der NPD abzuziehen.
„Belege für das verfassungs- und
demokratiefeindliche Treiben der Rechtsextremisten
gibt es zuhauf, für jeden erkennbar, der mit offenen
Augen und Ohren durch die Welt geht“, so Ritter.
Ein NPD-Verbot kann nach
Ansicht von Ritter allerdings nur ein Baustein
im Kampf gegen grassierenden Rechtsextremismus sein.
„Noch wichtiger ist das Eintreten aller Bürgerinnen
und Bürger für Demokratie und Toleranz, größtmögliches
bürgerschaftliches Engagement, damit den Neonazis
kein Raum bleibt für ihr demokratie- und
menschenverachtendes Tun.“