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Bürgerschaftliches Engagement zahlt sich aus!
Zum Verzicht der Bundeswehr auf die militärische
Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide erklärt der
friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:
„Noch zu der Zeit, als Verteidigungsminister von CDU oder
SPD das ‚Bombodrom’ in der Kyritz-Ruppiner Heide für
unverzichtbar und alternativlos hielten, sagten die Bürgerinnen
und Bürger in der Müritz-Region Nein zur
Widerinbetriebnahme der Luft/Boden-Schießplatzes.
Vor allem ihrem Engagement ist es zu danken, dass
die Bundeswehr nun gänzlich auf das Gelände verzichten will.
Jetzt wird es darauf ankommen, für die Region und mit der
Region zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln, die den
Menschen Arbeit und Lohn bringen, Natur schützt und erhält.
Mecklenburg-Vorpommern hat dabei mit seinen Erfahrungen bei
der Konversion ehemaliger Militärstandorte einiges
einzubringen. Doch auch der Bund darf sich jetzt nicht aus
der Verantwortung stehlen und etwa die Länder mit den
Kosten z.B. für Munitionsbergung und -beräumung alleine
lassen.“
Schwerin, 21.04.2010
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