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Ansätze zur Verwaltungsreform erweisen
sich zunehmend als untauglich
Nach Ansicht des innenpolitischen
Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, belegt die
jetzt verstärkt aufflammende Debatte zu den Plänen
der Landesregierung zur Verwaltungsreform erneut, dass die
„Reform im Dialog“ gescheitert ist, bevor sie begonnen
hat.
„Es wird zunehmend deutlich, dass das Vorhaben
in der jetzigen Form untauglich ist, eine moderne
Verwaltung und einen vernünftigen Neuzuschnitt der Kreise auf
den Weg zu bringen“, sagte Ritter am Mittwoch. Städte- und
Gemeindetag sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auch
aus den Reihen der Regierungsparteien kritisierten zu Recht,
dass die Kosten der Reform auf die Kommunen abgewälzt werden
sollen.
„Seit der Vorlage der Gesetzentwürfe
im Juli 2009 wird zum Beispiel die so genannte Altfehlbetragsumlage
als unzumutbar abgelehnt“, so Ritter. „Wenn der
Innenminister jetzt davon redet, dass diese Umlage nichts
anderes als ein Nachholen der in den Kreisen nicht erhobenen
Kreisumlagen ist, müsse er auch nach den Ursachen fragen.
„So war es im Demminer Kreistag die CDU-Fraktion, die
bei der Haushaltsdebatte für 2010 eine moderate Erhöhung
der Kreisumlage abgelehnt hat. Jetzt den Kommunen
in Gänze den Schwarzen Peter zuzuschieben ist unredlich!“
Schwerin, 19.04.2010
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