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Kreisgebietsreform als Lehrstunde der Glaubwürdigkeit der
CDU-Fraktion
Nach Angaben des innenpolitischen
Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, haben die Vertreter
des Landkreistages heute die Kritik seiner Fraktion
an der geplanten Kreisgebietsreform der Großen
Koalition bestätigt.
„Das Reformwerk wirft das Land
auf den Stand vor 2006 zurück, das ist die eigentlich
Dramatik an dem Vorhaben“, erklärte Ritter am Dienstag in
Schwerin. Die weitgehend isolierte Kreisgebietsreform hat den Begriff
Reform auf der kommunalen Ebene zu einem Unwort
werden lassen. „Die Abstimmung im Landtag wird zu einer Lehrstunde
der Glaubwürdigkeit politischen Handelns, wenn die CDU-Abgeordneten
morgen Kreisstrukturen zustimmen, die sie vor etwa drei
Jahren noch als ‚Monsterkreise’ bezeichnet
haben.“
Nach Ansicht von Ritter sind Verfassungsklagen,
die bereits angekündigt wurden, nicht chancenlos.
„Dies betrifft etwa die recht willkürlichen Entscheidungen
zu den Einkreisungen, vor allem aber die halbherzige Prüfung
des alternativen Verbandsmodells“, so Ritter.
Schwerin, 06.07.2010
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