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Caffier will bei Verwaltungsreform mit dem Kopf durch die
Wand
Die Ankündigung von Innenminister Lorenz Caffier,
die Kreisgebietsreform auf jeden Fall Ende Juli durch
den Landtag bringen zu wollen, birgt nach Ansicht des
innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter,
die Gefahr, dass Anhörungsergebnisse, Kritiken und Anregungen
erneut unter den Teppich gekehrt werden.
„In der kommenden Woche stehen noch Anhörungen u.a. zum alternativen
Verbandsmodell an, die offenbar bereits im Vorgriff
ignoriert werden sollen“, sagte Ritter am Montag. Auch das
Beharren Caffiers auf Bürgerentscheide zu den künftigen
Kreissitzen zeuge von der Unbelehrbarkeit der Union. „Nicht
nur bei der SPD stoße dieses Vorhaben auf Widerstand. „Fast
alle Anzuhörenden haben vor den negativen Folgen
gewarnt, sollte das Parlament seiner ureigensten
Verantwortung nicht nachkommen und sich vor dieser
Entscheidung drücken“, sagte Ritter.
03.05.2010
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