Informationsfreiheitsgesetz entfristen und
Nutzung erleichtern
Der innenpolitische Sprecher
der Linksfraktion, Peter Ritter, spricht
sich für eine Entfristung des
Informationsfreiheitsgesetzes aus, dessen
Geltungsdauer am 30. Juni kommenden Jahres ausläuft.
„Das Informationsfreiheitsgesetz,
das 2006 unter Rot-Rot eingeführt wurde, hat sich
bewährt, deshalb sollte fristgerecht die
Verlängerung auf den Weg gebracht werden“, erklärte
Ritter am Donnerstag. Der erleichterte Zugang für
Bürgerinnen und Bürger an Informationen aus der
Verwaltung verstärke die Transparenz politischen
Handelns und sei ein enormer Demokratiegewinn.
„Die Befürchtungen der Kritiker, dass
etwa der Informationsanspruch die Verwaltung
blockiere, sind nicht eingetreten“, sagte
Ritter.
Ritter spricht sich dafür
aus, das Gesetz so zu modifizieren, dass
der Zugang zu Informationen für die Bürgerinnen
und Bürger noch niederschwelliger wird. „Ich
bin zuversichtlich, dass die demokratischen
Fraktionen, die bereits ein Interesse an der
Verlängerung der Geltungsdauer des Gesetzes
signalisiert haben, seine Fortführung beschließen“,
sagte er.