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Ausgleichsfonds ist Mogelpackung und Bärendienst
für die Kommunen
Der von der Großen Koalition als
alternativlos bezeichnete Kommunale Ausgleichsfonds,
der morgen in erster Lesung beraten werden soll, ist und
bleibt nach Ansicht des innenpolitischen Sprechers der
Linksfraktion, Peter Ritter, eine Mogelpackung.
„Da hilft das ganze Schönreden
der Koalitionsfraktionen nichts, der Ausgleichsfonds
ist eben kein Hilfspaket, sondern eine Maßnahme, die die
Kommunen weiter in die Schuldenfalle treibt“, erklärte
Ritter am Montag. Während das Land darauf poche, keine
weiteren Schulden aufzunehmen, werde erwartet, dass sich die
kommunale Familie an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht.
„Damit wird den Kommunen ein Bärendienst
erwiesen.“
Die Linksfraktion habe in der
Vergangenheit stets darauf hingewiesen, dass die Mittelausstattung
der Kommunen bei weitem nicht ausreicht, damit diese
ihre Aufgaben erfüllen können, und eine Verstetigung der
Mittel angemahnt. „Dies hätte beispielsweise über die direkte
Zahlung von Sonderleistungen des Landes an die Kommunen
oder eine Änderung des Finanzausgleichsgesetzes erfolgen können“,
so Ritter.
30.11.2009
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