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Neues Gesetz verschlechtert Bedingungen für
Beamtinnen und Beamte
Nach Angaben des innenpolitischen
Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, war das
gesamte Gesetzgebungsverfahren zum Beamtenneuordnungsgesetzes,
das heute im Innenausschuss abschließend beraten wurde, dilettantisch
und wird gravierende Folgen für die Beamtinnen und
Beamten des Landes haben.
„Trotz massiver Proteste und
berechtigter Einwände von Beamtenbund, GdP und
Berufsfeuerwehren wurde die Verlängerung der
Lebensarbeitszeit um zwei Jahre beschlossen, einschließlich
für Beamte mit besonderer Belastung“, kritisierte Ritter am
Montag in Schwerin. Diese weitere Benachteiligung von
Beamtinnen und Beamten in Mecklenburg-Vorpommern sei
insbesondere vor dem Hintergrund, dass einige andere
ostdeutsche Bundesländer diesen Schritt nicht gegangen
sind, nicht nachvollziehbar.
„Bis zuletzt war die Regierungskoalition
nicht in der Lage, die Auswirkungen auf bestimmten
Berufsgruppen hinreichend zu erläutern“, sagte
Ritter. „Das gesamte Gesetzgebungsverfahren, das sich seit
Januar hinzieht, zeigt die Unfähigkeit der Großen
Koalition für ein geordnetes Gesetzgebungsverfahren.“
30.11.2009
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