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Rechtsextremismus
bekämpfen – Auseinandersetzung aber ohne Gewalt
Nach Ansicht des
innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter,
verdeutlicht der heute vorgestellte Verfassungsschutzbericht
einmal mehr die verfassungsfeindlichen Aktivitäten der
rechtsextremen Szene unter Führung der
NPD-Landtagsfraktion.
„Eine noch stärkere
inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser
demokratiefeindlichen und -gefährdenden Politik in allen
gesellschaftlichen Bereichen, durch alle demokratischen
Strukturen ist daher weiter dringend geboten“, erklärte
Ritter am Donnerstag. Rechtsextremistischen Gewalttätern müsse
zudem noch konsequenter mit polizeilichen und
juristischen Mitteln entgegen getreten werden. „Immer
noch werden Gewalttätigkeiten Rechtsextremer gegen
Andersdenkende oder -aussehende häufig als normale Straftaten
behandelt, weil der ideologische Hintergrund dieser Übergriffe
ausgeblendet wird“, sagte Ritter.
Ritter verwies noch
einmal darauf, dass nach Auffassung seiner Fraktion Gewalt
kein Mittel in der politischen Auseinandersetzung sein dürfe,
auch nicht gegen Rechtsextremisten. „Die Kraft der
Argumente und überzeugende politische Alternativen graben
Rechtsextremisten mehr das Wasser ab als jeder geworfene
Farbbeutel“, betonte Ritter.
Schwerin, 28.05.2009 |