PETER RITTER    

Der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt: 

Pastörs, Voigt oder sonst wer - Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten konsequent weiterführen!

Die NPD taumelt von einer Finanzkrise in die andere, die Parteiführung ist zutiefst zerstritten. Da tönt es aus dem NPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern: Nur Pastörs könne der neue Führer der Partei sein. Mit Pastörs und dem erfolglosen Bundesschatzmeister Köster wäre die Machtzentrale der NPD damit endgültig in Schwerin angekommen.

"Doch egal ob Pastörs, Voigt oder sonst wer der Möchtegern-Führer ist, die Auseinandersetzung mit der rechtsextremen NPD und der mit ihr aufs engste verknüpften gewaltbereiten Kameradschaften muss konsequent weitergeführt werden. Die demokratischen Parteien müssen dabei im Wettstreit ihrer Konzepte auf mehr Glaubwürdigkeit setzen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.", so der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter. 

Die jüngsten Entwicklungen machen aber auch die Notwendigkeit eines NPD-Verbots erneut deutlich. Die NPD-Fraktionen in den Landtagen sind längst personelle, inhaltliche und finanzielle Quelle der NPD, diese Quellen gilt es mit aller Konsequenz zu verschließen.

"Die NPD lebt von Steuergelder des demokratischen Staates, den sie abschaffen will. Diesem Treiben muss ein Riegel vorgeschoben werden.", so Peter Ritter weiter.

Ein Verbot der NPD und ihrer Vorfeldorganisationen allein reicht jedoch nicht aus, den Rechtsextremismus aus den Köpfen und von den Straßen verschwinden zu lassen.

"Gerade in den bevorstehenden Wahlkämpfen ist es daher notwendig, mit eigenen überzeugenden Inhalten und Personen deutlich zu machen, dass Rechtsextremismus keine Probleme löst, sondern das eigentliche Problem ist.", so Peter Ritter abschließend.

 
Schwerin, 20.02.2009

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