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CDU erkennt endlich den Wert der Härtefallkommission
Die Linksfraktion begrüßt die
Entscheidung des Innenministers, die Härtefallkommission
als dauerhafte Einrichtung im Land anzuerkennen.
„Die Arbeit dieser Kommission ist für
betroffene Ausländerinnen und Ausländer zu einer wichtigen
Instanz geworden. Es ist gut, dass auch die CDU dies jetzt
anerkennt, noch vor Jahren klang dies ganz anders“, erklärte
der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter
Ritter, am Dienstag.
Anders als vom Innenminister in einer
Pressemitteilung heute behauptet, gibt es eine Härtefallkommission
nicht erst seit 2005, sondern bereits seit 1999. „Die
damalige PDS hatte mit ihrem Regierungseintritt durchgesetzt,
dass eine solche Kommission gebildet wird“, sagte Ritter.
Mecklenburg-Vorpommern habe damit zu den Vorreitern in der
Bundesrepublik gehört. „Nur der CDU war die
Kommission stets ein Dorn im Auge“, so Ritter. Als
nach fünf Jahren Arbeit 2004 die Wirksamkeit der Härtefallkommission
durch den Landtag untersucht wurde, bezweifelte die
CDU-Fraktion, deren Parlamentarischer Geschäftsführer Lorenz
Caffier damals war, die „ … Notwendigkeit der Härtefallkommission
und das Erfordernis ihres Fortbestandes …“ (DS 4/1353).
„Offenbar ist dem Innenminister diese damalige
Einschätzung peinlich und er möchte heute den Mantel des
Schweigens darüber breiten“, so Ritter. Es spreche auch
nicht für die Christdemokraten, dass sie erst nach Beschluss
des Zuwanderungsgesetzes bereit waren, sich für Härtefälle
bei Ausländerinnen und Ausländer zu interessieren.
„Solange die CDU so agiert, bleibt die Bundesrepublik
von einem gerechten Einwanderungsland weit entfernt.“
17.11.2009
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