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Gesellschaftliche Kontrollfunktion gegen Rechtsextremismus
stärken
Der
innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter
Ritter, weist die Forderung des Innenministers nach einer
Verschärfung der Sicherheitsgesetze im Kampf gegen so
genannten Ausländerextremismus zurück. „Die
Bürgerrechte dürfen unter dem Deckmantel der Terrorabwehr
nicht noch weiter eingeschränkt werden“, sagte er
am Dienstag.
Der Schwerpunkt
Rechtsextremismus im heute vorgelegten
Verfassungsschutzbericht 2007 mache deutlich, dass die
gesellschaftliche Kontrollfunktion und der
gesellschaftliche Kampf gegen Rechtsextremismus
deutlich gestärkt werden müssen. „Das kann und
darf nicht allein dem Verfassungsschutz überlassen bleiben“,
sagte Ritter. Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden
Kommunalwahlen 2009 sollten die Bürgerinnen und Bürger sehr
genau hinsehen, wer sich zur Wahl stellt.
Ritter
unterstützt Innenminister Caffier in seinem
Bestreben, ein Verbotsverfahren gegen die NPD
auf den Weg zu bringen. „Es ist hinlänglich bekannt, dass die
rechtsextremistische NPD verfassungsfeindlich ist, dazu
brauchen wir keine V-Leute des Verfassungsschutzes“, sagte
Ritter. Er sei zuversichtlich, dass das
Bundesverfassungsgericht die Verfassungswidrigkeit der NPD
feststellen wird.
Schwerin, 29.04.2008 |
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