Der Landesvorsitzende der Partei
DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Die Argumente der CDU:
Unterstellungen und Diffamierungen
Die Palette der CDU in der Auseinandersetzung mit Gegnern des
Steinkohlekraftwerkes in Lubmin ist nicht besonders
einfallsreich und originell. Sie beschränkt sich auf
Unterstellungen und Diffamierungen - alles unter dem Motto
"ohne Schaum vorm Mund" argumentieren zu wollen.
"Eine gern und immer wieder
benutzte Unterstellung - genutzt vom Bundestagsabgeordneten
Adam bis zum Landtagsabgeordneten Waldmüller und manch lokaler
CDU-Größe - ist die Behauptung, Prof. Dr. Methling hätte als
Umweltminister mit seiner Zustimmung zum
Landesraumordnungsprogramm für das Steinkohlekraftwerk
gestimmt und sei deshalb als Mitinitiator der Volksinitiative
unglaubwürdig. Denen, die dieses behaupten, sei ins Stammbuch
geschrieben: Die erste Nachfrage zu einem Steinkohlekraftwerk
in Lubmin gab es während der Sondierungsgespräche nach den
Landtagswahlen 2006 zwischen SPD und Linkspartei. Methling,
genau wie ich als Verhandlungsführer für die Linkspartei
hatten gegenüber der SPD eine Antwort: Das ist mit uns nicht
zu machen!", so der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE.
M-V, Peter Ritter.
Wer Methlings Auffassung nochmal
oder erstmals kennenlernen will, dem sei ein Blick in den
"Aktionsplan Klimaschutz Mecklenburg-Vorpommern" empfohlen,
der von Methling federführend erarbeitet, vom damaligen
Kabinett im September 2005 verabschiedet und vom Landtag im
Mai 2006 behandelt wurde.
"Um CDU-Politikern zu helfen:
Methling erklärte 2005: `Es ist somit dringend geboten, dem
Klimawandel Einhalt zu gebieten.` Wenn das eine Position pro
Steinkohle ist, haben die Klima-Experten der CDU wahrlich
keine Ahnung. Sie sollten daher ab sofort jegliche
Unterstellung und Diffamierung unterlassen.", so Peter Ritter
abschließend.
Schwerin, 27.03.2008