Der Landesvorsitzende der Partei
DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Politische Entscheidung zum "Bombodrom"
überfällig
Auf der gemeinsamen Sitzung des Innenausschusses des Landtages
Mecklenburg-Vorpommern und des Hauptausschusses des
Brandenburger Landtages gestern in Rheinsberg sind nach
Auffassung des Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. M-V,
Peter Ritter, zwei Dinge deutlich geworden: Die Bürgerinnen
und Bürger der betroffenen Region wollen keinen neuen
Luft-Boden-Schießplatz und sie erwarten endlich eine
politische Entscheidung der Bundespolitik.
"Ich rufe daher die
Bundestagsabgeordneten aller Parteien aus
Mecklenburg-Vorpommern auf, dieses Signal aus Rheinsberg
ernsthaft aufzugreifen und fraktionsübergreifend den
Begehrlichkeiten der Bundeswehr endlich eine deutliche Absage
zu erteilen.", so Ritter.
Auf Bundesebene haben DIE LINKE,
die SPD und die Grünen Parteitagsbeschlüsse gegen das
Bombodrom gefasst, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg
ist auch die CDU gegen eine militärische Nutzung der
Kyritz-Ruppiner-Heide. Eine Mehrheit im Bundestag für eine
friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner-Heide ist also möglich.
"Dem teuren Rechtsstreit um einen
Übungsplatz, den niemand will und niemand braucht, kann also
schnell ein Ende gesetzt werden. Möglichst noch vor den
nächsten Bundestagswahlen. Denn Versprechen, sich gegen das
Bombodrom einsetzen zu wollen, hat es genug gegeben. Jetzt
müssen Taten folgen", so Ritter abschließend.
Schwerin, 20.06.2008