Entscheidung zum 24-Stunden-Dienst bei Berufsfeuerwehren
überfällig
Nach Ansicht des innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion,
Peter Ritter, muss jetzt eine
Entscheidung zum 24-Stunden-Dienst bei den
Berufsfeuerwehren getroffen werden. „In Gesprächen mit der
Wehrleitung und der Personalvertretung der
Neubrandenburg er
Berufsfeuerwehr wurde die Forderung nach Beibehaltung
des 24-Stunden-Dienstes noch einmal nachdrücklich
bekräftigt“, sagte Ritter am Dienstag, der auf Einladung
des Personalrats den Standort besucht hatte.
Jetzt sei eine
zügige Entscheidung erforderlich, um eine den Erfordernissen
des Brandschutzes entsprechende und für das Personal
verlässliche Planung beginnen zu können. „Das
Innenministerium sollte sich nicht länger hinter
Scheinargumenten gegen den 24-Stunden-Dienst oder
irgendwelchen Prüfabsichten verstecken“, sagte Ritter. Die
Kommunen als Träger der Berufsfeuerwehren
bräuchten jetzt ein klares Signal.
Auch der
Städte- und Gemeindetag des Landes sieht in einer jüngst
verfassten Stellungnahme keinen Rechtsverstoß,
wenn die Ausnahmeregelung zur EU-Arbeitszeitverordnung in
Anwendung gebracht würde. „In dieser Stellungnahme wird auch
auf eine Umfrage in Nordrhein-Westfalen verwiesen, wonach bei
einer vollständigen Umstellung der Arbeitszeit nach EU-Recht
für die Städte erhebliche Mehrkosten anfallen würden. „Deshalb
kann es jetzt nur ein Signal an die Berufsfeuerwehren geben:
Ja zur Beibehaltung des 24-Stunden-Dienstes und
zwar sofort", betonte Ritter.
Schwerin,
10.06.2008 |
|