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Der
Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE.
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Der König
ist tot - es lebe der König
Es ist noch nicht lange her, da war US-Präsident Bush der
Freund und Gönner der bundesdeutschen Politik. Kritiken und
Kritiker, die Bush beim G-8-Gipfel in Heiligendamm als „nicht
willkommen“ empfingen, wurden beschimpft und verunglimpft.
Als der
damalige Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling (DIE
LINKE) Bush als Kriegstreiber bezeichnete, brach eine Welle
der Empörung in Politik und Medien aus.
Heute,
wenige Stunden nach dem deutlichen Wahlsieg von Barack Obama,
hört und liest sich das ganz anders an. Die schwächste Bilanz
einer US-amerikanischen Regierung, zwei Kriege,
Klimakatastrophe und Finanzkrise werden nun Bush von seinen
ehemaligen Freunden zugeordnet. Ein bisschen spät! So tragen
die Bush-Kritiker von heute auch mit Verantwortung für die
Bilanz der letzten acht Jahre.
Mit dem
Wahlsieg von Barack Obama sind viele Hoffnungen verbunden. Aus
Sicht vieler Menschen gehört dazu eine konsequente
Friedenspolitik. Bleibt zu hoffen, dass Obama diese
Erwartungen erfüllen kann. Und - dass die, die ihm heute so
euphorisch zujubeln, das auch ernst meinen.
Schwerin,
06.11.2008 |