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Zum Vorschlag der FDP, Ausschusssitzungen des Landtages
künftig öffentlich zu machen, erklärt der Landesvorsitzende
der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern und
innenpolitische Sprecher der LINKS-Fraktion im Landtag, Peter
Ritter:
Schritt in die richtige Richtung
"Der Vorschlag der FDP-Landtagsfraktion, Ausschusssitzungen
des Landtages künftig öffentlich zu machen, ist aus meiner
Sicht zu begrüßen. Teilhabe und Teilnahme der Bürgerinnen und
Bürger des Landes an wichtigen Debatten und Entscheidungen
könnten so gestärkt werden", so der Landesvorsitzende der
Partei DIE LINKE, Peter Ritter.
Öffentlich geführte Debatten müssen aber nicht automatisch zu
einer besseren Politik führen. "Wenn durch Mehrheiten zum
Beispiel öffentliche Anhörungen zur Farce verkommen - wie im
Falle der Volksinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk durch
die Koalition zelebriert - nützt die ganze Öffentlichkeit
wenig. Notwendig ist also auch eine Stärkung der
Poltikglaubwürdigkeit. Öffentliche Darstellung allein genügt
nicht", so Ritter weiter.
Die Fraktion DIE LINKE wird den von der FDP angekündigten
Antrag zur Verfassungsänderung daher auf seine Wirksamkeit hin
prüfen. Einen positiven Nebeneffekt hätten öffentliche
Ausschusssitzungen auch noch. Alle Welt könnte sich dann von
der "Leistungsfähigkeit" der NPD-Abgeordneten ein Bild machen.
"Bislang sind diese Herren durch beharrliches Schweigen,
Inhaltslosigkeit und Desinteresse aufgefallen. Leider ist das
der Öffentlichkeit bislang verborgen geblieben", so Ritter
abschließend.
Schwerin, 03.08.2008
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