CDU-Abgeordneter Werner Kuhn kennt soziale Wirklichkeit nicht
Der
innenpolitische Sprecher der Fraktion der Linkspartei.PDS,
Peter Ritter, hat den Vorwurf des CDU-Abgeordneten Werner Kuhn
zurückgewiesen, seine Partei agiere im Zusammenhang mit der
Diskussion um die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre
populistisch.
„Herr Kuhn
liegt mit seinem Vorwurf seinerseits meilenweit neben der
Realität“, erklärte Ritter am Dienstag. Gewerkschaften,
Vereine und Verbände protestierten zu Recht gegen diese neue
Rentenungerechtigkeit, genauso wie die Mehrheit der
Bevölkerung diese Pläne aus guten Gründen ablehne. „Denn die
Menschen wissen, dass die Anhebung des Rentenalters gerade
gegenüber den vielen älteren Arbeitslosen ein Hohn ist und de
facto eine erneute Rentenkürzung darstellt“, sagte Ritter.
„Auch das gehört zur Ehrlichkeit, aber die CDU interessiert
das offenbar nicht. Herr Kuhn mag auf dem politischen
Aschermittwoch ein lustiger Büttenredner sein, mit sozialer
Gerechtigkeit haben seine Auslassungen zur Rente mit 67 jedoch
herzlich wenig zu tun.“
Schwerin, 27.02.2007