Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur
Hartz-IV-Verwaltung erklärt der Landesvorsitzende der Partei
DIE LINKE. Mecklenburg- Vorpommern, Peter Ritter:
Weitere Schlappe für Hartz-IV-Parteien
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur
Hartz-IV-Verwaltung belegt erneut die Untauglichkeit dieser so
genannten Arbeitsmarktreformen.
Die Hartz-IV-Parteien sollten das Urteil zum Anlass nehmen,
dieses Konstrukt insgesamt zu überdenken und Regelungen
einführen, die wirklich geeignet sind, Arbeitslosigkeit
wirksam und langfristig zu bekämpfen.
Hartz-IV ist menschenunwürdig und Armut per Gesetz. Die LINKE
bleibt dabei: Hartz-IV muss weg und von Arbeit muss man leben
können. Auch die von rot/schwarz in Schwerin beerdigte aktive
Arbeitsmarktpolitik wird dazu beitragen, dass immer mehr
Menschen mit Hartz-IV-Leistungen auskommen müssen. Der
sozialer Frieden wird dadurch extrem gestört und die
Politikverdrossenheit erhöht. Verantwortung dafür tragen die
Hartz-IV-Parteien, die mit dem Karlsruher Urteil erneut eine
Schlappe für ihre verfehlte Politik einstecken mussten. Bleibt
zu hoffen, dass die Verfechter von Hartz-IV über Weihnachten
zur Besinnung kommen und ihren Kurs endlich ändern.
Schwerin, 20.12.2007
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