Nach dem ersten Erörterungsverfahren zur Errichtung des
Steinkohlekratwerkes in Lubmin erklärt der Landesvorsitzende
der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter:
Verhalten der Landesregierung inakzeptabel
Das die Landesregierung in den Genehmigungsunterlagen des
Investors des Steinkohlekraftwerkes für das Projekt Partei
ergreift und von einem öffentlichen Interesse spricht, ist
eine inakzeptable Verfahrensweise.
Die Landesregierung übergeht damit zum wiederholten Male das
Landesparlament. Soviel Selbstherrlichkeit hat es noch nie
gegeben.
Im Landtag liegt seit längerer Zeit ein Antrag der LINKEN
"Bürgerwillen beachten - Nein zum Steinkohlekraftwerk!" zur
Beratung vor, Anfang nächsten Jahres ist eine Anhörung
im Wirtschaftsausschuss vorgesehen. Diese ist durch das
Agieren der Landesregierung schon jetzt eine Farce. Die
Regierung entscheidet, die koalitionären Abgeordneten
schweigen - schöne Demokratie! Dieses Verhalten macht
deutlich, dass der Widerstand gegen das Kraftwerkwerk am
Standort Lubmin verstärkt werden muss.
Die Aktionen der Kraftwerksgegner vom gestrigen Tag und alle
künftigen Proteste haben daher die Solidarität und
Unterstützung der LINKEN.
Schwerin, 19.12.2007
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