Recht zum Bleiben
ist Menschenrecht
Der innenpolitische
Sprecher der Fraktion der Linkspartei.PDS, Peter Ritter, teilt
die Auffassung der Staatsministerin für Integration, Maria
Böhmer, dass Integration von Migrantinnen und Migranten vor
Ort, in den Kommunen beginnen muss.
„Damit Migrantinnen
und Migranten jedoch die Möglichkeit haben, sich aktiv in die
Bürgergesellschaft einzubringen, müssen sie auch die
entsprechenden Chancen erhalten“, erklärte Ritter. Der jüngst
von der schwarz-roten Koalition in Berlin gefundene und auch
vom Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern zu Recht kritisierte
Kompromiss zum Bleiberecht für geduldete Flüchtlinge
entspreche den Forderungen Böhmers bei weitem nicht. „Der
Kompromiss zur Bleiberechtsregelung ist ein fauler Kompromiss,
denn er führt nicht zu Verbesserungen für die meisten
Flüchtlinge, die seit vielen Jahren mit dem Stempel ‚Geduldet’
bei uns leben müssen“, betonte Ritter.
Von
der Schweriner Koalition erwartet der Abgeordnete deshalb,
dass sie sich für weitere Erleichterungen der in
Mecklenburg-Vorpommern lebenden Migrantinnen und Migranten
einsetzt. „Dazu gehört auch, dass das im vergangenen Jahr auf
Initiative der Linksfraktion beschlossene Konzept ‚Zur
sozialen und beruflichen Integration von Migrantinnen und
Migranten’ konsequent umgesetzt wird“, so Ritter.
Schwerin, 15.03.2007