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In der
Landesregierung herrscht weiter Unklarheit über G8-Kosten
Nach
Informationen des innenpolitischen Sprechers der Fraktion der
Linkspartei.PDS, Peter Ritter, ist die Landesregierung auch
wenige Monate vor der Ausrichtung des G8-Gipfels in
Heiligendamm offenbar immer noch im Unklaren darüber, welche
finanziellen Belastungen in diesem Zusammenhang auf das Land
zukommen. „Entweder die Landesregierung weiß es tatsächlich
nicht oder sie verzichtet bewusst darauf, das Parlament zu
informieren“, sagte er am Montag in
Schwerin . „Wenn
der Ministerpräsident in der Öffentlichkeit kundtut, dass die
Kosten nicht so hoch sein werden wie immer behauptet, dann
sollte die Landesregierung auch in der Lage sein, die
Abgeordneten über die tatsächlich anfallenden Kosten ins Bild
setzen.“
Aus der Antwort
auf eine Kleine Anfrage bezüglich der Beteiligung des Bundes
an den Kosten gehe hervor, dass die Verwaltungsvereinbarung
zwischen Bund und Land keine Aussage zu den insgesamt zu
erwartenden Kosten enthält. „Darüber hinaus bestätigt die
Landesregierung, dass in der Verwaltungsvereinbarung solche
Kosten geregelt werden, die dem Bund bzw. durch das
Tätigwerden von Bundesbehörden entstehen“, sagte Ritter.
Ritter erneuerte die Forderung, dass es endlich zu einer
Neuregelung der Finanzaufteilung zwischen Bund und Ländern
kommen müsse, wenn es um Veranstaltungen der Bundesregierung
geht. „Es kann nicht sein, dass der Bund zu Veranstaltungen
einlädt, für die dann die Länder die Zeche bezahlen sollen.“
Schwerin, 15.01.2007 |
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