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Linksfraktion stellt Novelle des Kommunalabgabengesetzes zur
Diskussion
Die Linksfraktion
wird auf der kommenden Landtagssitzung einen Gesetzentwurf zur
Novellierung des Kommunalabgabengesetzes (KAG)
einbringen, die die so genannte Altanschließerproblematik
aufgreift.
„Bei der
öffentlichen Wasserversorgung gab es bereits zu DDR-Zeiten
eine relativ hohe Anschlussdichte“, sagte der innenpolitische
Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter. „Damit spielt die so
genannte Altanschließerproblematik, die schon bei der
Abwasserentsorgung bei den davon Betroffenen für erheblichen
Unmut sorgt, spielt von der Fallzahl her bei der
Wasserversorgung eine noch größere Rolle“, so Ritter. Deshalb
bestehe dringender Handlungsbedarf. Mit der
vorgeschlagenen „Kann-Regelung“, die die
grundsätzliche Beitragserhebungspflicht für die
Wasserversorgung ersetzen soll, greife die Fraktion
Forderungen aus der kommunalen Ebene auf, die sich in
zahlreichen Briefen und Petitionen an die Fraktionen im
Landtag und an die Landesregierung gewandt haben.
„Darüber hinaus
wollen wir mit der vorgelegten Novelle den abgabenrechtlichen
Problemen wieder eine parlamentarische Plattform
geben“, erklärte Ritter. „Den Bürgerinitiativen
Wasser/Abwasser wurde zwar eine gemeinsame Debatte zum Bericht
des Innenministers zur Erhebung von Anschlussbeiträgen
versprochen, aber noch nicht einmal das von der
Koalitionsmehrheit durchgesetzte unverbindliche
Obleute-Gespräch hat bislang stattgefunden.“
Schwerin, 11.09.2007 |
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