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Für ein weltoffenes, friedliches und tolerantes
Mecklenburg-Vorpommern
Der Landtag hat
heute die Volksinitiative „Für ein weltoffenes, friedliches
und tolerantes Mecklenburg-Vorpommern“ in den Rechtsausschuss
zur weiteren Beratung überwiesen. Die Initiative hat zum Ziel,
klare Regelungen in der Landesverfassung zu verankern, die
rechtsextremistischem Handeln Einhalt gebieten und es
ermöglichen, dieses unter Strafe zu stellen.
„Den mehr als 17
000 Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift
klar dazu bekannt und es damit ermöglicht haben, dass sich der
Landtag mit dem enorm wichtigen Anliegen beschäftigt, gebührt
großer Dank“, erklärte der innenpolitische Sprecher der
Linksfraktion, Peter Ritter. Den Einreichern der
Volksinitiative gehe es darum, eine sichere Rechtsgrundlage zu
schaffen, um dem grassierenden militanten und aggressiven
rechtsextremistischen Treiben wirksam zu begegnen. „Wir
unterstützen das Anliegen uneingeschränkt. Es muss alles getan
werden, um die Wiederbelebung und Ausbreitung faschistischer
und nationalsozialistischer Ideologie zu bekämpfen.“
Dazu gehöre
selbstverständlich die konsequente Anwendung der vorhandenen
Strafbestimmungen, aber auch von Ordnungsstrafrecht, des
Sicherheits- und Ordnungsrechts, des Versammlungsrechts und
des Verwaltungsrechts. Erforderlich sei aber auch, dass eine
antifaschistische Klausel als Staatsziel in die
Landesverfassung kommt. Mit der Volksinitiative sei ein
entsprechendes anspruchsvolles und diskussionswürdiges Angebot
unterbreitet worden. „Die Botschaft der antifaschistischen
Klausel lautet: Faschismus war, ist und bleibt ein Verbrechen.
Es ist Aufgabe und Auftrag, jederzeit jeglichen Anfängen zu
wehren. Faschismus muss für immer geächtet werden“, betonte
Ritter.
Schwerin, 11.07.2007 |
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