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Im Kampf
gegen Rechtsextremismus NPD-Verbot nicht tabuisieren
Die heute
gestartete gemeinsame, Länder übergreifende Seite im Internet
der Verfassungsschutzbehörden ist nach Ansicht des
innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter,
zweifellos ein wichtiger Bestandteil im Kampf
gegen den Rechtsextremismus. „Die Zusammenarbeit der
NPD-Kader funktioniert seit langem über Ländergrenzen hinweg“,
erklärte er am Mittwoch.
Das jüngste
„Praktikum“ eines verurteilten Straftäters aus der NPD
Thüringen bei der
Schwerin er
Landtagsfraktion der NPD mache das genauso deutlich, wie die
Wahlkampfhilfe der hiesigen NPD für die NPD Niedersachsen. „So
wichtig Aufklärung und Ratschläge im Umgang mit den
Rechtsextremisten aber auch sind, die Frage eines NPD-Verbots
darf deshalb nicht tabuisiert werden, wie jüngst erneut durch
den Innenminister in Niedersachsen“, betonte Ritter.
„Ein NPD-Verbot
setzt den Abzug der V-Leute des
Verfassungsschutzes aus der NPD voraus, die
Verweigerung dies zu tun ist nicht länger nachvollziehbar“, so
Ritter. Informationen des Verfassungsschutzes machten keinen
Sinn, wenn dadurch weder der Einzug der NPD in Landtage
verhindert werden kann noch die rechtsextremen Straftaten und
Propagandadelikte zurückgehen. „So bleibt der
Kampf gegen Rechtsextremismus halbherzig. Eine
Internetseite gegen Rechtsextremismus kann man auch ohne
V-Leute gestalten. Darüber hinaus liefert ein Blick in den
Schwerin er Landtag
ausreichend Argumente“, so Ritter.
Schwerin, 05.12.2007 |
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