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Antrag
der Koalitionsfraktionen zu NPD-Verbotsverfahren inkonsequent
Nach Ansicht
des innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter
Ritter, ist der Antrag der Koalitionsfraktionen „Demokratie
schützen – NPD-Verbotsverfahren auf den Weg bringen“ nicht
konsequent.
„Die
Landesregierung wird aufgefordert zu prüfen, ob die
Voraussetzungen für ein Verbot der NPD erfüllt sind, obwohl
hinlänglich bekannt ist, dass dies nicht der Fall ist“,
kritisierte Ritter am Freitag. Die Landesregierung sollte sich
vielmehr dafür einsetzen, dass die V-Leute des
Verfassungsschutzes aus der rechtsextremen Szene abgezogen
werden, an denen das vergangene Verbotsverfahren gescheitert
war. „Die Zeit des Prüfens ist vorbei, jetzt ist es Zeit
zum Handeln“, betonte Ritter.
Ritter
bedauert, dass die Fraktionen von SPD und CDU sich nicht in
der Lage sahen, den Antrag gemeinsam mit allen demokratischen
Fraktionen im Landtag auf den Weg zu bringen. „In dieser Sache
wäre gemeinsames Handeln aller Demokraten angesagt, zumal der
Vorsitzende der Linksfraktion bereits vor einigen Wochen eine
gemeinsame Initiative angeregt hatte“, sagte Ritter. „Dennoch
werden wir uns dem Gesamtanliegen nicht verweigern.“
Schwerin, 05.10.2007 |
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